REIFENSERVICE

 Motorradreifen

Motorrad Reifen sind nicht nur ein Teil des Motorrads, sondern ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Nur wer bei der Wahl der Bereifung auf die wichtigsten Dinge achtet, bewegt sich später problemlos auf Asphalt oder im Gelände voran. Welchen Reifen Sie benötigen, verrät Ihnen der Fahrzeugschein Ihrer Maschine. Reifenbreite, Felgendurchmesser und Geschwindigkeitsindex sind nur drei entscheidende Faktoren beim Reifenkauf. Darüber hinaus müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen Ganzjahresreifen möchten oder halbjährlich zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln werden. Diese Überlegung macht natürlich nur Sinn, wenn Sie auch im Winter mit dem Motorrad fahren. Bei der Wahl des richtigen Reifens ist nicht nur dessen Größe, sondern oftmals auch die sonstige Beschaffenheit des Pneus entscheidend. Er sollte sich auf nassem und trockenem Untergrund gleichermaßen sicher bewegen und zudem auch in Kurven ausreichend Traktion bieten. Reifenhersteller wissen um die speziellen Anforderungen an einen Motorrad Reifen und entwickeln hochwertige Produkte für alle Kategorien.

Reifenleistung

Die Lebensdauer eines Reifens ist begrenzt. Die Reifenhersteller empfehlen einen Reifen, der fünf bis sechs Jahre alt ist, wegzuwerfen, weil der Reifen auch beim Stillstand altert, indem das Gummi versprödet. Die ehemals drei – heute vierstellige DOT-Nummer, die auf der Seitenwand des Reifens einvulkanisiert ist, zeigt die Produktionswoche, sowie das Produktionsjahr an. Bei Reifen ab dem Jahr 2000 ist die Bezeichnung immer vierstellig, beispielsweise 2203 = 22. Produktionswoche des Jahres 2003. Die Produktionswoche kann sich um eine Woche von der Kalenderwoche des jeweiligen Jahres unterscheiden.
Ist eine Laufrichtung durch Pfeile auf der Seitenwand des Reifens angegeben, muss das Rad beim Fahren in Pfeilrichtung rotieren.
Die Laufleistung ist die Strecke, die ein Reifen vom Neuzustand bis zum (meist durch Verschleiß) notwendigen Wechsel zurücklegt. Bei Straßenreifen ist spätestens beim Erreichen der Mindestprofiltiefe ein Wechsel notwendig.

Beim Motorradreifen hängt die erreichbare Laufleistung von vielen Faktoren ab, einige davon sind:

  • Reifenfabrikat
  • Reifentyp (Sport, Sporttouring, Enduro)
  • individuelle Fahrweise - häufiges Beschleunigen und Bremsen erhöht den Verschleiß
  • Geschwindigkeit - bei sehr hohen Geschwindigkeiten steigt der Verschleiß stark an
  • Reifendruck - bei falschem Reifendruck steigt der Verschleiß
  • Gewicht (Zuladung)

Wesentlich für die Laufleistung sind die verwendeten Materialmischungen. Man spricht dabei von "weich" für Reifen mit großer Bodenhaftung und höherem Verschleiß und "hart" bei geringerer Bodenhaftung und niedrigerem Verschleiß.

Die Reifenhersteller bieten für die unterschiedlichen Einsatzgebiete (Rennstrecke, Sport, Touren, Enduro) speziell abgestimmte Reifen an. Je nach Einsatzzweck sind die erreichbaren Laufleistungen dadurch sehr unterschiedlich. Ein "weicher" Reifen speziell für die Rennstrecke soll die bestmögliche Bodenhaftung haben, muss aber häufig schon nach wenigen 100 km gewechselt werden. Ein "härterer" Reifen für Tourenfahrten hat immer noch eine gute Haftungsfähigkeit, kann aber 10000 km und mehr erreichen. Einige Hersteller verwenden auch Mischformen für die Lauffläche: "weiche" Außenbereiche für hohe Schräglagenhaftung und ein "härterer" mittlerer Bereich für eine hohe Laufleistung bei der häufigeren Fahrt geradeaus.

 Welcher Reifen passt zu mir?

Reifen

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 Warum sollten Sie Ihren Reifen bei uns montieren lassen?

Reifenwechsel ist nicht gleich Reifenwechsel - und er ist Vertrauenssache! Ein professioneller Radwechsel in unserer Meisterwerkstatt bietet Ihnen größtmögliche Sicherheit. Wir garantieren Ihnen einen Radwechsel durch fachmännisches Personal mittels spezieller technischer Ausrüstung incl. Bremsen- und Radlagerkontrolle. Danach wird die Kette überprüft, gespannt und geschmiert. Zuletzt folgt eine Probefahrt, in der auch das ABS (falls vorhanden) geprüft wird.