Benelli TNT 500 Klasse A2 Tornado

Benelli TNT 500 Klasse A2 Tornado

Benelli erweitert seine Familie der Naked Bikes um eine neue TNT. Mit dem 500er-Twin bestens gerüstet für die umkämpfte A2-Klasse in Europa.

Benelli wächst weiter. Zumindest die Modellvarianten um den bewährten 500er-Twin. Nach Cruiser, Enduro und Modern Classic kommt mit der TNT 500 ein echtes Naked Bike mit offensivem Design. Wie gehabt mit A2-konformen 47,6 PS, aber mit neuem Chassis und Fahrwerk und wohl auch für den deutschen Markt.

Die neue TNT 500 von Benelli wirkt besonders durch ihre Optik. Die Front deklassiert selbst eine KTM Duke zum Einheitsbrei und interpretiert tatsächlich etwas die alten TNT-Modelle mit 1130 und 899. Markant schwingt sich die Seitenverkleidung von der unteren Gabelbrücke bis hinter den gedrängten Tank. Tief, bis kurz über das Schwingenlager zieht sich die Heckverkleidung. Passend dazu die weißen Gussfelgen der gezeigten Variante in Grün-Weiß. Der bekannte Motor hängt in einem neuen Rahmen, der in Grundzügen von der Leoncino stammt, im Bereich der Zylinderkopfhalterung anders gezeichnet ist. Frisch und neu: TFT-Cockpit mit 5-Zoll-Bildschirm und Bluetooth für nicht näher genannte Connectivity-Funktionen

Neues TNT-Fahrwerk

Neu ist die Aluschwinge, deren Profile gerade ausgeführt sind, und die sich so stark von den bekannten Gullwing-Schwingen der anderen 500er-Modelle unterscheidet. Das hydraulisch vorspannbare Federbein steht steiler im Rahmen als bei der Leoncino 500. Ausgestattet mit einer einstellbaren Zugstufendämpfung bietet der Dämpfer 41,2 Millimeter Federweg, was auf eine indirekte Anlenkung von der Schwinge schließen lässt, da der Federweg an der Radachse mit 131 Millimetern deutlich länger ist. Im Lenkkopf steht eine USD-Gabel mit 50 Millimetern Standrohrdurchmesser, Zugstufeneinstellung und 125 Millimetern Federweg. Das Fahrwerk selbst steht auf 17-Zoll-Rädern mit Reifen in den Dimensionen 120/70 ZR 17 vorn und 160/60 ZR 17 hinten.

Bremsen von Benelli

Bisher hat die Benelli-Mutter QJ die europäischen Modelle immer prominent mit der 2nd-Line von Brembo bestückt, also mit den bekannten M4.32-Sätteln. Bei der TNT sind allerdings vorn radiale Sättel mit Benelli-Schriftzug montiert. Sie sind kombiniert mit halbschwimmenden 320er-Scheiben mit ABS. Ungewöhnlich groß ist die 260er-Scheibe am Hinterrad.

 

TNT 500 für kurze Beine

Sehr leicht macht Benelli den Aufstieg auf die neue TNT 500 kleineren Menschen. Die Sitzhöhe ist mit niedrigen 784 Millimetern leicht zu überschwingen. Im Anschluss gibt es zwar 199 vollgetankte Kilo zu beherrschen, was jedoch mit einem Lenker mit 933 Millimetern Breite leicht zu schaffen sein dürfte.

Farben, Preise und Verfügbarkeit

Benelli möchte die TNT 500 ab der zweiten Jahreshälfte 2023 auf den Markt bringen. Darunter wohl auch Deutschland, da sich dieses Modell hierzulande sehr gut ins bisherige Portfolio einreihen würde. Einen Preis hat Benelli noch nicht genannt. Er dürfte sich zwischen 6.000 und 6.500 Euro einpegeln.

 


Tornado Naked T 125

Eine perfekte Maschine für junge und junggebliebene Fahrer, die ein einfach zu fahrendes und dennoch aufregendes Motorrad suchen.
Befeuert von einem luftgekühlten 125 cm³-Motor mit 2 Zündkerzen und ausgestattet mit fortschrittlicher Federung, einem verwindungssteifen Stahlrahmen, Leichtmetallfelgen, Scheibenbremsen, Allwetterreifen zaubert dieses rassige Naked-Bike allen ein Grinsen auf die Lippen.

Es ist wahr: Die Benelli Tornado Naked T 125 ist ein kleines Bike mit Features und Technologien eines großen Bikes. Wie heißt es so schön? "Size isn't everything" - Größe ist nicht alles. Von ihrer vom Rennsport inspirierten Federung, über ihren Stahlrahmen bis hin zur sportlichen Ergonomie sorgt sie für Super-Spaß und hohe Zufriedenheit, Kilometer für Kilometer.

UVP 2.249,- € ohne Überführungskosten
UVP 2.499,- € inkl. Überführungskosten

Alle Preise verstehen sich inklusive derzeit gesetzlicher Mehrwertsteuer und sind eine unverbindliche Preisempfehlung. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
 
 
 

Benelli 1200GT Super-Tourer mit Reihendreizylinder

Quianjiang Motor als Mutterkonzern von Benelli hat jetzt in China mit der 1200GT einen Super-Tourer vorgestellt. Der greift auf den alten Benelli-Tre-Dreizylinder zurück und lässt beim Preis aufhorchen.

Kurz nachdem die Loncin-Tochter CF Moto in China mit der 1250 TR-G einen großen Tourer mit dem alten KTM LC8-Motor vorgestellt hat, schob Wettbewerber Benelli mit der 1200GT ein dreizylindriges Gegenstück ins Rampenlicht. Das war 2020. Auf der Peking Motor Show 2021 stand jetzt eine sehr fertig wirkenden 1200 GT auf der Bühne von Benelli mit einem interessanten Preisschild daran.

Der Reihendreizylinder unter der üppig ausladenden Verkleidung basiert auf den alten TNT-Motoren von Benelli. Die waren früher berühmt und berüchtigt für ihre kupplungs-killende Kraft, Durst und einige mechanische Schwachstellen. Zumindest die Schwäche des Lichtmaschinenantriebs scheinen die Chinesen mit dem überarbeiteten Dreizylinder aufgegriffen zu haben. 2021 schöpft er aus 1.209 cm³ 136 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 120 Nm bereit. Damit soll das Tourenmodell eine Höchstgeschwindigkeit von fast 230 km/h erreichen können. Das Hinterrad steckt in einer Rohrschwinge – den alten TNT-Modellen nicht unähnlich – und der Endantrieb erfolgt per Kette mit exzentrischen Kettenspannern.

Umfangreiche Ausstattung

Zur weiteren Ausstattung der Benelli 1200GT zählen ein LED-Hauptscheinwerfer wohl mit Kurvenlicht, eine Brembo-Bremsanlage mit ABS und radial angeschlagenen Zangen am Vorderrad. Natürlich gehören zu so einem Super-Tourer auch Seitenkoffer und ein großes Topcase. Ebenfalls mit an Bord sind ein Keyless-Go-System, eine Kayaba-USD-Gabel, elektrisch einstell- und anklappbare Spiegel, eine elektrisch höhenverstellbare Scheibe, ein Audiosystem mit Navigation und USB-Anschluss, Heizgriffe, beheizter Sitz, ein großes TFT-Display im Cockpit – flankiert von Analoginstrumenten für Geschwindigkeit und Drehzahl – sowie Kamerasysteme an Front und Heck, die den Verkehr beobachten und so vor Auffahrunfällen warnen sollen. Klingt nach Technologien aus dem Automobilbau? Ist wenig verwunderlich, gehört doch der Benelli-Mutterkonzern Quianjiang Motor dem großen chinesischen Automobilhersteller Geely. Der wiederum besitzt die Marken Volvo, Lotus, Lynk & Co sowie große Aktienanteile an Daimler.

Preise und Verfügbarkeit Benelli 1200 GT

Klingen die Eckadten der Benelli schon attraktiv, lässt der Preis aufhorchen. In China stellt Benelli die neuen 1200 GT für 99.800 Yuan, umgerechnet 12.800 Euro in die Läden. Ob überhaupt und wenn zu welchem Preis die GT nach Europa kommt ist derzeit nicht klar. Als Ortungspunkt: Eine auf dem Papier ähnlich gelagerte BMW R 1250 RT geht ohne Extras hierzulande bei knapp über 19.000 Euro los. In China kostet der Touren-Boxer umgerechnet rund 36.900 Euro.

 


Benelli Leoncino 500 Sport Zweizylinder auch als Café Racer

2017 testete Benelli auf der EICMA in Mailand das Publikumsinteresse für eine Leoncino 500 im Cafe Racer-Stil. Jetzt wurde die Leoncino 500 Sport in China als Serienmodell vorgestellt.

Die Leoncino 500 ist schon lange fester Bestandteil der europäischen Benelli-Modellpalette. Zu haben ist das Naked Bike als Leoncino 500 und als Leoncino 500 Trail im Scrambler-Look. In China wurde jetzt mit der "Sport" eine dritte Version vorgestellt.

Auf die durften die Europäer bereits 2017 auf der EICMA einen ersten Blick werfen, dann verschwand die Studie aber wieder. Bis jetzt, denn in China hat der Benelli-Mutterkonzern QJ Motor die Serienversion der Sport vorgestellt.

Speichenräder, Lampenmaske und Stummel

Technisch hat die Sport den Schwestermodellen nichts voraus. Es bleibt beim 48 PS und 46 Nm starken Reihenzweizylinder, der das rund 207 Kilogramm schwere Modell auf bis zu 160 km/h beschleunigt. Den Wandel zum Cafe Racer verantworten neue Anbauteile. Der Rohrlenker weicht an der Sport direkt an die Gabelholme geklemmten Stummeln. Abgasseitig ersetzt ein Doppelrohr-Endschalldämpfer den Standard-Endtopf. Speichenfelgen für Schlauchlosreifen ersetzen die Gussräder. Es bleibt beim 17-Zoll-Format und Reifen der Dimension 120/70 und 160/60. Abgerundet wird der Sport-Look durch eine kleine Lampenverkleidung sowie eine kleine Satteltasche, die über den Auspuffendtopf neben der Sitzbank hängt.

Benelli bestätigt zwar noch keine Importabsichten. Aufgrund der technischen Nähe zu den Leoncino 500-Bestandsmodellen dürfte es aber nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die Sport das europäische Modellprogramm der Italiener bereichert.

Mit wenigen gezielt gesetzten Modifikationen wandelt Benelli die Leoncino 500 zu einem Café Racer. Mit dem Beinamen "Sport" startet der jetzt in China durch. Wir glauben, dass die Sport aber auch bald unsere Küsten erreichen wird.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.